Muster 1: Nähe vortäuschen
Enkeltrick und „Hallo Mama“-Nachrichten leben davon, dass Sie glauben, mit einem Angehörigen zu sprechen. Der Gegenzug ist immer derselbe: Rückruf über die bekannte Nummer oder ein vereinbartes Familienkennwort.
Muster 2: Autorität vortäuschen
Falsche Polizisten, Staatsanwälte und Bankmitarbeiter nutzen Respekt vor Institutionen. Die angezeigte Rufnummer kann gefälscht sein. Echte Behörden und Banken verlangen nie Bargeld, Schmuck, TAN oder Fernzugriff am Telefon.
Muster 3: Angst und Zeitdruck
Schockanrufe kombinieren beides: Ein Angehöriger sei in Not, es müsse sofort gezahlt werden. Wer auflegt und durchatmet, hat die Masche bereits gestoppt.
Muster 4: Der harmlose Link
Paket-SMS, Bank-Mails, Streaming-Sperren: Der Link führt auf eine Kopie der echten Seite. Prüfen Sie den Status ausschließlich in der offiziellen App oder über die selbst eingegebene Adresse.
Muster 5: Der Gewinn, der Geld kostet
Gewinnversprechen und Abo-Fallen verlangen Vorkasse oder verstecken Kosten. Kein echter Gewinn kostet Gebühren; kein seriöses Angebot versteckt den Preis.
Was hilft im Alltag
Ein Familiencode, ein Anrufblocker mit Whitelist für das Festnetz, die Gewohnheit, unbekannte Nummern vor dem Rückruf zu prüfen – und eine Person, mit der Sie Geldforderungen immer besprechen.
- Auflegen ist erlaubt.
- Rückruf nur über bekannte Nummern.
- Keine Codes, PINs oder TANs am Telefon.
- Verdacht: 110. Karte weg: 116 116.
Quellen zu diesem Beitrag
- Betrug – Themen und Tipps– Polizeiliche Kriminalprävention(öffnet in neuem Tab)
- Phishing-Radar– Verbraucherzentrale(öffnet in neuem Tab)
- Ärger mit Rufnummern (Rufnummernmissbrauch, Werbeanrufe)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

