Wie funktioniert diese Betrugsmasche?
Im Display erscheint häufig die 110 oder eine örtliche Polizeinummer – erzeugt durch Rufnummern-Spoofing. Der Anrufer nennt Dienstgrad und Namen und fragt nach Wertsachen im Haus und auf dem Konto.
Anschließend wird ein „Kollege in Zivil“ angekündigt, der die Wertsachen abholt. Manche Varianten kombinieren die Masche mit dem Schockanruf: Ein Angehöriger sitze in Haft, Kaution sei fällig.
Typische Warnsignale
- Anruf mit angezeigter 110 – die Polizei ruft nie mit dieser Nummer an.
- Fragen nach Bargeld, Schmuck, Gold oder Kontoständen.
- Angebot, Wertsachen abzuholen oder Geld auf ein „sicheres Konto“ zu überweisen.
- Aufforderung zur Geheimhaltung, auch gegenüber der Bank.
Was Sie jetzt tun können
- Auflegen. Dann selbst die 110 wählen – ohne Rückruftaste – und den Anruf melden.
- Nie Wertsachen an Personen übergeben, die sich als Polizei ausgeben.
- Nachbarn oder Angehörige informieren; die Masche läuft oft in ganzen Straßenzügen.
- Wurde Geld übergeben: Sofort Anzeige erstatten.
Was Sie vermeiden sollten
- Keine Angaben zu Vermögen oder Wertsachen am Telefon.
- Keine Übergabe an „Zivilbeamte“ an der Haustür.
- Sich nicht durch Dienstnummern, Namen oder Aktenzeichen beeindrucken lassen.
Passende Übung mit SafeTest24
SafeTest24 spielt den Anruf eines falschen Polizisten durch – inklusive der typischen Frage nach Wertsachen im Haus.
Verdächtige Inhalte mit SafeCheck prüfen
Mit SafeVerify24 ordnen Sie den Anrufer nach der Situation ein: Behörde, Bank, Polizei oder Kundendienst – mit passenden Kontrollfragen.
„Kriminalpolizei, Hauptkommissar Weber. Haben Sie Bargeld oder Schmuck im Haus?“
Weiterführende offizielle Quellen
- Falsche Polizeibeamte– Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes(öffnet in neuem Tab)
- Ärger mit Rufnummern (gefälschte Rufnummern)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

