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Blog · Anrufe & Telefon

Enkeltrick: Neue Maschen erkennen und stoppen

Der Enkeltrick ist älter als das Smartphone – und hat sich trotzdem angepasst. Heute kommt er oft als Textnachricht, manchmal mit geklonter Stimme. Die Abwehr ist geblieben: Identität prüfen, bevor Geld fließt.

5 Min. LesezeitVeröffentlicht:
Stand: Redaktion SafeCall24

Die klassische Variante

Ein Anruf, der Anrufer nennt keinen Namen und lässt Sie raten. Dann eine Notlage, dringend Bargeld, ein Bote holt es ab. Die Polizei beschreibt Fälle mit fünfstelligen Beträgen.

Die Messenger-Variante

„Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt“ – die neue Nummer wird gespeichert, kurz darauf folgt die Bitte um eine Überweisung, weil das Online-Banking angeblich noch nicht auf dem neuen Gerät läuft.

Die KI-Variante

Mit wenigen Sekunden Sprachaufnahme lassen sich Stimmen nachbilden. Das BSI beschreibt Echtzeit-Fälschungen als technisch möglich. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf das Gehör, sondern auf einen zweiten Kanal.

Drei Regeln, die alle Varianten stoppen

Erstens: Nie raten, wer spricht. Zweitens: Immer über die bekannte Nummer zurückrufen. Drittens: Geldforderungen nur nach Rücksprache mit einer Vertrauensperson.

  • Familiencode vereinbaren.
  • Vornamen im Telefonbuch kürzen.
  • Verdacht sofort unter 110 melden.

Quellen zu diesem Beitrag

Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

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