Wie funktioniert diese Betrugsmasche?
Lockangebote – Gratis-Probemonat, Gewinnspielteilnahme, Routenplaner, Software-Download – verlangen Ihre Daten. Anschließend kommen Rechnungen oder Mahnungen für ein Abo, das Sie nie bewusst abgeschlossen haben.
Auch am Telefon und über Drittanbieter-Abrechnungen auf der Handyrechnung (WAP-Billing) entstehen ungewollte Abos. Inkassoschreiben sollen einschüchtern.
Typische Warnsignale
- Preisangabe fehlt, ist winzig oder erscheint erst nach der Anmeldung.
- Der Bestellbutton heißt „Weiter“ oder „Anmelden“ statt „zahlungspflichtig bestellen“.
- Unerwartete Posten auf der Handyrechnung oder Kontoauszug.
- Mahnungen mit Drohkulisse, aber ohne nachvollziehbare Vertragsunterlagen.
Was Sie jetzt tun können
- Nicht zahlen, wenn kein wirksamer Vertrag erkennbar ist; Forderung schriftlich bestreiten.
- Widerruf innerhalb von 14 Tagen bzw. Kündigung erklären – der Kündigungsservice hilft beim Entwurf.
- Beim Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre einrichten lassen.
- Bei der Verbraucherzentrale beraten lassen, wenn Inkasso droht.
Was Sie vermeiden sollten
- Keine Daten für „Gratis“-Angebote ohne Preisprüfung eingeben.
- Keine Zahlung aus Angst vor Inkasso, ohne die Forderung geprüft zu haben.
- Keine Anrufe bei Hotlines aus Mahnschreiben, ohne die Nummer zu prüfen.
Passende Übung mit SafeTest24
SafeTest24 zeigt eine typische Anmeldeseite mit versteckten Kosten und fragt, woran Sie die Falle erkennen.
Verdächtige Inhalte mit SafeCheck prüfen
Mahn- oder Inkassoschreiben laden Sie als PDF oder Foto in SafeCheck; die Prüfung erklärt die auffälligen Merkmale.
Inkasso-Schreiben über 89,90 € für ein „Premium-Routenplaner-Abo“
Weiterführende offizielle Quellen
- Onlinehandel: Verträge, Abos, Fake-Shops– Verbraucherzentrale(öffnet in neuem Tab)
- Unerlaubte Telefonwerbung– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

