Wie funktioniert diese Betrugsmasche?
Die Anrufer wirken freundlich und gut informiert. Sie fordern Sie auf, Gutscheinkarten zu kaufen und die Codes am Telefon durchzugeben, oder Geld ins Ausland zu überweisen. Danach folgen weitere „Gebühren“.
Manche Varianten laufen über Wochen: Der „Gewinn“ wird immer wieder verschoben, solange Betroffene zahlen. Häufig wurden die Rufnummern aus früheren Gewinnspielteilnahmen gesammelt.
Typische Warnsignale
- Ein Gewinn bei einem Spiel, an dem Sie nie teilgenommen haben.
- Vorab Gebühren, Steuern oder Transportkosten zahlen.
- Zahlung per Gutscheinkarte (Google Play, Amazon, paysafecard) oder Bargeldtransfer.
- Zeitdruck: „Der Gewinn verfällt heute.“
Was Sie jetzt tun können
- Auflegen, nichts zahlen, keine Codes nennen.
- Rufnummer kostenlos prüfen und bei der Bundesnetzagentur melden.
- Bereits gezahlt: Anzeige erstatten und den Gutschein-Anbieter kontaktieren – manche Karten lassen sich noch sperren.
- Werbeeinwilligungen aus Gewinnspielen widerrufen.
Was Sie vermeiden sollten
- Kein echter Gewinn kostet Gebühren im Voraus.
- Keine Gutscheincodes am Telefon vorlesen.
- Keine Kontodaten „für die Überweisung des Gewinns“.
Passende Übung mit SafeTest24
In SafeTest24 spielen Sie einen Gewinnanruf durch und lernen, die Gebührenforderung als Kern der Masche zu erkennen.
Verdächtige Inhalte mit SafeCheck prüfen
Gewinnbriefe und -mails prüfen Sie in SafeCheck; SafeAnlage Check hilft bei Angeboten, die Rendite oder Gewinn versprechen.
„Herzlichen Glückwunsch, Sie haben 38.000 € gewonnen! Zur Auszahlung benötigen wir eine Bearbeitungsgebühr von 900 €.“
Weiterführende offizielle Quellen
- Falsche Gewinnversprechen– Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes(öffnet in neuem Tab)
- Ärger mit Rufnummern (Rufnummernmissbrauch, Werbeanrufe)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

