Wie funktioniert diese Betrugsmasche?
Automatische Wählsysteme rufen große Nummernblöcke an. Wer abnimmt oder zurückruft, bestätigt, dass die Nummer aktiv ist – und landet auf Listen, die weiterverkauft werden.
Bei Ping-Anrufen klingelt es nur kurz. Der Rückruf führt auf teure Auslands- oder Mehrwertnummern. Bei Robocalls fordert eine Bandansage dazu auf, eine Taste zu drücken oder eine Nummer zurückzurufen.
Typische Warnsignale
- Anrufe zu ungewöhnlichen Zeiten, mehrmals täglich, von wechselnden Nummern.
- Ein einziges Klingeln von einer ausländischen Vorwahl.
- Bandansagen, die zu einem Tastendruck oder Rückruf auffordern.
- Nach einem Rückruf steigen die Kosten auf der Telefonrechnung.
Was Sie jetzt tun können
- Nicht zurückrufen, sondern die Nummer zuerst kostenlos prüfen.
- Rufnummernmissbrauch bei der Bundesnetzagentur melden – sie kann Nummern abschalten und Rechnungslegung untersagen.
- Anrufblocker mit Whitelist nutzen: Nur gespeicherte Kontakte kommen durch, alles andere wird blockiert oder stumm protokolliert.
- Beim Telefonanbieter Sperren für Auslands- und Mehrwertnummern beantragen.
Was Sie vermeiden sollten
- Keine Tasten drücken, wenn eine Bandansage dazu auffordert.
- Nicht zurückrufen, wenn Sie die Nummer nicht kennen.
- Keine Bestätigung von Name oder Adresse gegenüber unbekannten Anrufern.
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Verdächtige Inhalte mit SafeCheck prüfen
Die kostenlose Nummernabfrage zeigt, ob eine Nummer bereits als auffällig gemeldet wurde und welcher Ländervorwahl sie zugeordnet ist.
+225 … (Elfenbeinküste), ein Klingeln, kein Anruf
Weiterführende offizielle Quellen
- Ärger mit Rufnummern (Rufnummernmissbrauch, Werbeanrufe)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
- Ärger mit Rufnummern (gefälschte Rufnummern)– Bundesnetzagentur(öffnet in neuem Tab)
Alle Aussagen dieser Seite stützen sich auf die genannten Quellen. Zahlen, die dort nicht stehen, nennen wir nicht.

